An die Stadt Luzern: Wir fordern die sofortige Korrektur sexistischer Plakate! + siehe weiter unten

 

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Schluss mit sexistischer Berichterstattung
Petition zur Abschaffung des generischen Maskulinums und zur Einführung des Gendersterns in der Luzerner*innen Medienlandschaft.

 

Jetzt Petition unterschreiben:
https://act.campax.org/petitions/schluss-mit-sexistischer-berichterstattung

 

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Die ASK
Die Anti Seixismus Kommission ist ein Zusammenschluss von Menschen unterschiedlicher Geschlechter aus den Bereichen Kunst, Kommunikation und Aktivismus. Sie stellt sich gegen jede Form von sexistischer Diskriminierung und unterstützt Aktionen zur Sensibilisierung und Bekämpfung von Sexismen.

 

Sexismus melden
Institutionen oder Menschen die sexistische Diskriminierung ausüben, können der ASK gemeldet werden. In Absprache mit Betroffenen oder Beobachtenden werden weitere Schritte eingeleitet. Sexismus ist nicht immer offensichtlich und oft auch nicht klar zuzuordnen. Die ASK ist nicht nur Anlaufpunkt für Betroffene sondern dient auch als Meldestelle für Beobachtungen von nicht klar adressiertem Sexismus wie sexistischen Plakatkampagnen, Texten oder Symbolen.

 

Meldestelle:
antisexismus[at]politischkorrekt.ch

 

sexistische Plakate der Stadt Luzern

Posted: August 9th, 2019 | Author: | Filed under: General | No Comments »

Die Stadt Luzern veranstaltet sogenannte «Entdeckertage» zur Sensibilisierung zum Thema Umwelt. Dies begrüssen wir sehr. Leider ist die Plakatkampagne zu diesen Tagen äusserst sexistisch. Mit der Verwendung eines männlichen Stereotypen, nämlich dem Entdecker und ebendieser Schreibweise auf dem Plakat, werden diskriminierende Rollenbilder reproduziert. Dies geht mit systematischer Verunsicherung und Unterdrückung von Frauen* einher. Offensichtlich ist das Zielpublikum jung. Umso bedenklicher finden wir den unsensiblen Umgang mit Bild und Sprache. Die zuständige Organisatorin* und der Stadtrat Adrian Borgula wurden bereits per Email gebeten, die Plakate sowie die entsprechenden Inhalte auf der Webseite sofort zu korrigieren. Leider ohne Erfolg. In einer Antwort schreiben die Zuständigen, dass sie keine Diskriminierung in den Plakaten sehen.

Nach wie vor ist es wichtig gerade junge Frauen* zu ermutigen, selbstbestimmt durchs Leben zu gehen. Die Behörden haben mit ihrem Wirken einen grossen Einfluss auf die Entwicklung unserer Gesellschaft. So ist es unabdingbar, dass offizielle Kommunikationsmittel diskriminierungsfrei sind. Gerade nach dem starken Frauenstreik im Juni erwarten wir von den Behörden Empowerment statt Diskriminierung.



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